Eine lange lockige Mähne, der Traum vieler Frauen und nicht erst seit den aktuellen Frisuren 2011 ein großes Thema. Lockenfrisuren sind seit jeher beliebt bei Jung und Alt.
Ausgrabungen in Ägypten und Funde in römischen Ausgrabungstätten belegen das schon lange vor Christus Locken selbstgemacht wurden. Und jeder kennt die lockigen Perücken die im 18. Jahrhundert getragen wurden. Oftmals hielt die Lockenpracht nur bis zur nächsten Haarwäsche, erst 1906 entwickelte Karl Nessler die Dauerwelle und läutete damit die Ära der haltbaren selbstgemachten Locken ein.
Heute sind Lockenfrisuren wieder groß in Mode und es steht den Lockenfreunden eine Vielzahl von Möglichkeiten zur Verfügung die gewünschte Frisur selbst zu machen.
Lockenwickler
Mittels Lockenwickler welche man in jedem Friseurbedarf kaufen kann lässt sich einfach eine Lockenpracht zaubern. Dazu müssen die Haare nur gewaschen werden und strähnchenweise mit den Wicklern aufgerollt werden. Das ganze trocknen lassen, Wickler vorsichtig wieder rausrollen und voila fertig sind die Locken. Einbringen von Schaumfestiger ins Haar vor dem Aufrollen bring zusätzliche Stabilität und Haltbarkeit in die so gemachten Locken. Leider ist diese Methode nicht sonderlich haltbar, je nach Haartyp hält die Haarpracht nur wenige Stunden bis Tage, spätestens beim nächsten Waschen ist sie verschwunden.
Papilotten / Schlangenwickler
Ähnlich wie bei den Lockenwicklern werden diese aus Draht und Schaumgummi bestehenden Stäbe in das feuchte Haar eingerollt. Sie sind vom Material flexibel so das beispielsweise auch Locken im Korkenzieherlook sehr leicht herstellen lassen, aber auch hier spätestens nach der ersten Haarwäsche muss der Vorgang wiederholt werden um die geliebten Locken zu tragen.
Lockenstab
Der Lockenstab verändert durch Wärme oder Dampf vorübergehend die Struktur der Haare und durch gleichzeitiges Einrollen der Haare mit dem Gerät lassen sich auch so die gewünschten Locken zaubern, allerdings erfordert dies ein wenig Übung und nicht jedes Haar ist gleichermaßen für die Verwendung geeignet, gerade sehr dünnes Haar neigt dazu Schaden durch zu viel Hitze zu nehmen.
Rundbürsten
Eine oder mehrere Rundbürsten dürfte sich wohl bei jeder Frau im Bad oder Frisiertisch finden, auch mit ihnen lassen sich Locken selbst herstellen. Dabei einfach die Haare strähnchenweise mit der Rundbürste aufrollen und mit dem Fön trocknen. Diese Methode ist recht aufwendig, da jede Strähne separat getrocknet werden muss und dient eher dazu einzelne Partien einer Frisur aus zu arbeiten.
Dauerwelle
Um dauerhaft an seinen Locken Freude zu haben ist die Dauerwelle die erste Wahl. Da hier mit Chemikalien gearbeitet wird, die das Haar auch schädigen können, empfiehlt es sich einen guten Friseur aufzusuchen der bereits jahrelang Erfahrung mit Dauerwellen hat.